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Clik here to view.„Was nehmen wir denn für einen Hashtag?“ „Der muss doch unverwechselbar sein!“ „Die meisten verstehe ich gar nicht!“
Veranstaltungsplanung 2.0 sag ich nur. Die erste Frage, wenn es ums Bekanntmachen der Veranstaltung geht ist oft genug die Frage nach dem Kürzel für den Hashtag.
Jedoch ist dieser weit mehr als die Suche für alle Tweets zu einem Event wie zum Beispiel die re:publica. Da war der Hashtag #rp14 und natürlich wurde alles richtig gemacht und das Kürzel für die Suche zu den Tweets wurde ständig kommuniziert, egal worum es ging. Entsprechend kamen wohl knapp 90.000 Tweets zusammen.
Der Hashtag ist nicht nur für Events sinnvoll. Hier sind einige Beispiele, wofür das kleine Zeichen hilfreich ist:
- Twitter eignet sich nicht für intensive Diskussionen, sagen zumindest manche Nutzer. Ich finde mit dem richtigen Hashtag und Tweeps, die mit der eingedampften Sprache kein Problem haben, lassen sich sehr wohl Diskussionen führen. Ich erlebe es oft genug. Sie lassen sich, dank des Hahstags gut verfolgen und man kann auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder in die Diskussion einsteigen.
- Der Hashtag ist eine Suchfunktion zu „meinen Themen“. Von großem Vorteil ist zum Beispiel, dass man gezielt nach Videos (auch speziell nach Vines) und Fotos zu einem Thema suchen kann. Oder nach Listen und Sammlungen, also eine sehr vielfältige Suche, die die Suche über die gängigen Suchmaschinen sehr gut ergänzt.
- Für kleine, feine und wiederkehrende Veranstaltungen. Zum Beispiel die Twittwochs. Der Twittwoch RheinMain hat immer den Hashtag #twrm. Das wird ständig kommuniziert. Die regelmäßigen Teilnehmer wissen das und verabreden sich schon im Vorfeld zur Veranstaltung mit dem Hashtag. So kann ich auch selbst vorher sehen, wer noch kommt.
- Man kann mit dem Hashtag kleine Beratungs-Events auf Twitter veranstalten. So ruft die Akquisefachfrau Martina Bloch immer wieder zum Montags-Pitch mit dem Hashtag #mopi auf. Montags zwischen 12 und 13 Uhr, kann jede ihren Elevator-Pitch vorstellen, den Martina Bloch kommentiert und durch Rückfragen dabei unterstützt, diesen zu verbessern.
- Bei großen Veranstaltungen werden oftmals Twitterwalls installiert auf denen man alle Tweets zum verabredeten Hashtag lesen kann. Bei Podiumsdiskussionen oder Rückfragen an einen Referenten, können so Zuschauer im TV oder Zuhörer bei einer Konferenz mit in die Diskussion einbezogen werden.
Meine 5 Tipps zum Hashtag
- Hashtag selbst festlegen, er sollte möglichst aus einem Kürzel des Veranstaltungsnamens, oder einem Stichwort bei einer Diskussion bestehen. Nicht zu lange, aber trotzdem aussagekräftig.
- Vorher unbedingt testen, es könnte zu einem anderen Ereignis der gleich Hashtag verwendet werden.
- Lange genug bekannt geben und konsequent kommunizieren.
- Fortlaufender Hashtag für wiederkehrende Events erleichtern das Merken.
- Hashtag als Suchfunktion speichern, wenn es um meine Themen geht.
Wie verwenden Sie den Hashtag? Oder haben Sie weitere Ideen zu seinem Einsatz. Dann freue ich mich über Ihre Beteiligung im Kommentarfeld.
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Über die Autorin:
Malu Schäfer-Salecker ist seit über 20 Jahren selbständige Kommunikations- und Marketingberaterin. Am liebsten berät Sie Ihre Kunden wie diese sich in Sozialen Medien professionell präsentieren können und damit zum Unternehmenserfolg beitragen. Sie liebt pragmatische und schnell umsetzbare Lösungen für Ihre Kunden, hält gerne Vorträge und gibt in Workshops ihr Know How weiter.